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Rezensionen von "www.cyber-communities.de"
FAZ, 19.3.2001
Handelsblatt, 31.10.2000
OnlineMarketer, 26.4.2001
EWF East West Forum, 1/2001
Screen Business Online
Dr. Web Newsletter
Computer Reseller News
Der Standard, 2.11.2000
RKW Bücherdienst, Ausgabe 8.2000
Marktplätze im Cyberspace
Das Internet als Instrument der Kundenbindung
Robert Fieten, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.3.2001
Richtig genutzt, ist das Internet anders als die klassischen Massenmedien
kein Präsentations-, sondern ein echtes Kommunikationsmedium. Als solches
bietet es eine leistungsfähige Plattform für den Informations- und
Meinungsaustausch nicht nur der Unternehmen mit ihren Kunden, sondern auch
unter den Kunden. Durch die bewusst gestaltete, animierte Interaktion von
Teilnehmern des Netzes können virtuelle Gemeinschaften entstehen. Wie im
realen Leben sind dies Treffpunkte, Gesprächsrunden, Foren, Marktplätze, die
sich nicht an einem physischen Ort, sondern in den Weiten des Cyberspace
befinden.
Um derartige Gemeinschaften, von den Autoren als Cyber-Communities
bezeichnet, geht es in diesem Buch, dessen viele Anglizismen den Leser nicht
schrecken sollten. Die drei Experten, die beratend in der sogenannten Neuen
Ökonomie tätig sind, zeigen anschaulich, wie man Cyber-Communities als neues
Element in die Geschäftsstrategien integrieren kann. Im einzelnen werden
Strategien und konkrete Arbeitsschritte für den Aufbau und den Betrieb einer
Community skizziert und an Fallbeispielen vertieft. Es wird auch auf Kosten
und Nutzen von Conmiunities (und ihres professionellen Betriebes)
eingegangen.
Der Leser erhält durch die Lektüre viele interessante, in die Praxis
umsetzbare Informationen und Hinweise. Diese sind hilfreich für alle, die
mehr als einen professionellen Internet-Auftritt für ihr Unternehmen
entwickeln wollen und das Internet als Instrument der Kundenanbindung (im
Fachjargon Customer Relationship Management) zu nutzen beabsichtigen.
Beim Blick in die Zukunft am Ende des Buches gelangen die Autoren zu der
kaum zu bestreitenden Einschätzung, daß Online-Communities nicht nur in den
Vereinigten Staaten, wo sie eine große Verbreitung gefunden haben, sondern
auch in Europa für einen wachsenden Personenkreis zu einem normalen
Bestandteil des täglichen Lebens werden. Dabei braucht es sich nicht nur um
virtuelle Klatschrunden (Chat Rooms) zu handeln. Neue
Techniken wie Multimedia, die Integration von Personalcomputer, Internet und
Fernsehen, aber auch die Mobilkommunikation werden die Kommunikations- und
Interaktionsmöglichkeiten im Internet nach Ansicht der drei Autoren
gegenüber den heute noch weitgehend textbasierenden Verfahren deutlich
erweitern.
In der Tat: technisch gibt es wohl kaum Grenzen der Kommunikation und
Interaktion im weltumspannenden Netz. Ob die Informationsflut jedoch
tatsächlich noch bewältigt werden kann und gewünscht wird, steht auf einem
anderen Blatt. Die Community-Entwickler in den Unternehmen würden ihren
Kunden einen echten Mehrwert bieten, wenn es ihnen gelänge, Datenmüll und
wirklich relevante Informationen rigoros voneinander zu trennen. Hierüber
hätte mancher Leser vermutlich gern etwas erfahren.
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Drei Internetfachleute sagen
langweiligen Web-Auftritten im Stil von Firmenbroschüren den Kampf an
Der antike Markt verdrängt im Netz die "Wir-über-uns"-Rubrik
Vorbei die Zeit, in der jede Homepage für Unternehmen Ausweis der Fortschrittlichkeit war.
Drei Fachleute zeigen, warum der virtuelle Markt nach antikem
Vorbild als Alternative zum tristen Einerlei taugt.
Till Kammerer, HANDELSBLATT, 31.10.2000
Die lieblos ins Netz gestellte Firmenbroschüre im "Wir-über-uns-Stil" ist irgendwie konsequent: Sie setzt auf direktem Weg das traditionelle Marketing fort, das Kommunikation als Massenansprache ohne unmittelbare Interaktion versteht. Wie lohnend der Abschied von überkommenen Regeln der Absatzförderung im Medium Internet aber sein kann, zeigen in dem Buch www.cyber-communities.de drei Praktiker aus dem Internet-Geschäft. Joachim Brunold. Helmut Merz und Johannes Wagner haben einen der bisher wenigen deutschen Beiträge zu wirtschaftlichen Aspekten virtueller Gemeinschaften geschrieben. Der Erfolg einer Online-Community; ob im Hinblick auf direkte Erlöse oder auf die Bindung von Kunden, liegt danach umso näher, je mehr diese antiken griechischen Marktplätzen entspricht.
So reicht es nicht, einen Shop ins Internet zu stellen und den Kundenzulauf zum Selbstläufer zu erklären. Menschen werden von realen Märkten angezogen, weil diese Interaktion versprechen. Auch im Cyberspace lassen sich Kunden am besten binden, wenn ihnen der Austausch mit dem Unternehmen, aber auch untereinander ermöglicht wird. Die Bedeutung von Interaktion mag mit Blick auf reale Gemeinschaften als Erkenntnis banal klingen. Dennoch wird sie von vielen Unternehmen - Stichwort "wir-über-uns" - schlicht ignoriert. In Fallbeispielen stellen die Autoren jene Community-Optionen vor, die Interaktion erlauben,
etwa Chat-Räume oder Bulletin-Boards, also digitale Schwarze Bretter.
Wer mit so einer Community erfolgreich sein will, muss seinen Kunden also einen Mehrwert bieten, den es im stationären Handel nicht gibt. Die Möglichkeit der Interaktion, die im Internet bekanntlich keiner räumlichen Begrenzung unterliegt, ist dabei nur ein Servicevorteil des neuen Mediums: virtuelle Gemeinschaften können sich auch durch umfassende Produktinformationen aus Datenbanken vom klassischen Ladengeschäft abheben oder durch die Option, sich Produkte individuell zusammenstellen zu lassen ("Mass Customization").
Die theoretischen Reflexionen der Autoren zur Netzwirtschaft regen allerdings zur Gegenrede an. Dass etwa die Bedeutung der Marke im Internet steige, weil gerade Markennamen angesichts der Angebotsfülle im Netz eine ideale Orientierungshilfe seien, gilt schon heute nur noch eingeschränkt: Bots, jene virtuellen Preis- und Produktvergleicher, werden immer perfekter. Einmal installiert, suchen die pragmatischen Programme von selbst nach bestimmbaren Kategorien, wie Preis, Versandkosten, bei Lebensmitteln sogar Nährwert oder Kaloriengehalt. Für Marken allerdings, egal wie renommiert, sind Bots blind.
Steigender Beliebtheit bei Verbrauchern erfreuen sich zudem so genannte Meinungsseiten ("opinion sites"), die Verbraucherberichte zu anwählbaren Produktgruppen bieten. Auch hier gilt: wer sich auf einer opinion site informiert, interessiert sich kaum dafür, ob ein Staubsauger vom traditionsreichen Markenhersteller stammt, als vielmehr dafür, ob andere Konsumenten gute oder schlechte Erfahrungen mit dem Gerät gemacht haben.
Das Buch mit der Webadresse als Titel besticht vor allem durch praxisnahen Zugang. Da werden Kosten-/Nutzenrechnungen erstellt, die Aufbauphasen von Communities nachvollziehbar gemacht und Bezugsquellen adäquater Softwaretools für die Community-Implementierung beschrieben. Die Ratschläge sind sowohl für solche Unternehmen interessant, die eine Community als Marketinginstrument nutzen wollen, als auch für jene, die dabei auf direkte Erlöse hoffen.
Im Zentrum steht für die Autoren das Thema, das auch für
Unternehmensentscheider maßgeblich ist: Wie lässt sich jener Mehrwert
schaffen, der die Community zum Kundenmagneten macht? Einkauf und Kommunikation,
so der Befund, müssen in der virtuellen Welt zum realen Erlebnis werden -
gerade so wie auf echten Marktplätzen auch.
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OnlineMarketer Digest #44 26.04.2001
KURZ VORGESTELLT
Buchtip: www.cyber-communities.de
Das Buch "Netgain" der Autoren Hagel/Armstrong ist der grosse
Klassiker der Literatur ueber kommerzielle Online-Communities.
Viele der dort getroffenen Aussagen und Prognosen haben sich als
zu euphorisch herausgestellt; mittlerweile steht man dem
Community-Konzept etwas kritischer gegenueber. Orientierung
hierbei bietet ein neuerer deutscher Titel eines Autorengespanns
zum Thema ("www.cyber-communities.de: Virtual Communities:
Strategie, Umsetzung, Erfolgsfaktoren").
Im vorliegenden Buch werden alle wesentlichen Aspekte einer
kommerziellen Web-Community eroertert. So werden Arten und
konkrete Beispiele erfolgreicher "virtueller Gemeinschaften"
im Netz genannt, oekonomische Potentiale und Geschaeftsmodelle
aufgezeigt, Funktionen einer Community beschrieben, noetige
Software-Werkzeuge ebenso wie die Inbetriebnahme und das
Wachstums-Management angesprochen. Darueber hinaus stellen die
Autoren die Kosten des Community-Betriebs in Fallbeispielen in
einer Kosten- und Nutzenbetrachtung dar.
Insgesamt ein ausgewogenes Buch, dessen Lektuere empfohlen
werden kann, zumal sich fuer die weitere Recherche im Web am
Schluss noch ein ausfuehrliches kommentiertes Linkverzeichnis
findet.
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Gemeinschaften im Netz
EWF East West Forum Nr. 1/2001
Fachzeitschrift für den OstWest-Handel
lnternet-Communities lassen sich als Gemeinschaften von Menschen
beschreiben, die ihre Ideen und Informationen über das Medium Internet austauschen. Merkmale
solcher Communities sind z. B. Chat-Rooms und Foren, in denen die Teilnehmer
kommunizieren.
Solche Gemeinschaften entstehen oft spontan, aber sie können auch von
Unternehmen bewusst aufgebaut werden, vor allem mit dem Ziel,
-
Kunden zu gewinnen,
- ihre bestehenden Kunden an sich zu binden oder
- über die Community für Produkte und Leistungen zu werben und diese dann zu
verkaufen.
Die Buchautoren zeigen, was eine virtal community ist, wie Unternehmen
solche gründen und zum Erfolg führen können. In zahlreichen Fallbeispielen
erläutern sie, wie Communities entstehen, sich entwickeln und wachsen. Dabei
stellen sie sowohl die Netzwerke im Bereich der business-to consumer als
auch die B2B-Seite dar. Abgerundet wird das Buch durch eine Vielzahl von
Fallstudien und Kennzahlen. Ein Verzeichnis von interessanten Links zum
Thema ergänzt dieses Praxisbuch, das zum Handwerkszeug eines jeden
Netzwerkers gehören sollte, denn, so die Autoren, Online-Communities werden
f¨r einen wachsenden Personenkreis zu einem normalen Bestandteil des
täglichen Lebens.
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Screen Business Online Nr. 1/01
Schon seit den Kindertagen des Webs sind Community-Plattformen wichtige
Foren zur Diskussion, Information und Kontaktaufnahme für
den interessierten Surfer. In den letzten Jahren ist die Anzahl
aktiver Teilnehmer rasant angestiegen und macht diese Art der
Online-Kommunikation zu einem immer wichtigeren Teil nicht nur
herkömmlicher Internetdienste, sondern auch vieler
Firmenauftritte.
Die Autoren von "wwwcyber-communities.de - Strategie,
Umsetzung, Erfolgsfaktoren" sehen darin eine Umstrukturierung
der Werte: Eine Firma wird nicht mehr an ihrer Produktivität,
sondern an den Beziehungen, die sie aufbaut und erhält,
gemessen. Eine Marktplatzkommunikation wie in der Antike mit dem
Austausch von Waren und Informationen stellt den Nutzer und ein
auf ihn ausgerichtetes Angebot in das Zentrum des Webauftrittes -
macht ihn aber auch zum indirekten Werbe- und Informationsträger
der Plattform/Firma seiner Wahl. "Kundenorientierung" und
"Marktplatz statt Marketing" heißen die Parolen für
die Betreiber.
In einer umfassenden Anleitung nehmen Brunold, Merz und Wagner den
Leser - Zielgruppe sind Unternehmer - an die Hand und führen ihn
durch den Dschungel der Analyse und Konzeption von
Community-Plattformen. Neben strategischen Marketingtipps und
technologischen Hinweisen bieten die Autoren auch einen
soziologischen Einblick in den Hang zum "Vereinsmeier
im Surfer", der diesen virtuellen Lebensraum immer weiter
vereinnahmt und in seinen Alltag integriert.
Studie und Handbuch also, mit Schwerpunkt auf ökonomischen
Faktoren - gut strukturiert, mit vielen Fallbeispielen und
ausführlichem Glossar erfüllt das Buch die Erwartungen, die
sein Untertitel verspricht, allerdings weitaus weniger trocken. Wer
Wert auf Aktualität legt, kann sich auch auf der zugehörigen
Website weiter informieren und nach Herzenslust der virtuellen
Kommunikation frönen. md
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Dr. Web Newsletter Nr.
71
Für Sie gelesen: Cyber-Communities - "Wir wollen all unsere
Fahrzeuge zu persönlichen Portalen für unsere Kundschaft
umfunktionieren" (Jac Nasser - Ford-Chef). Wer seine Produkte und
Dienstleistungen absetzen will, muss wissen, was der Kunde denkt. Er braucht
eine intensive Kommunikation mit ihm.
Das Buch "www.cyber-communities.de" befasst sich mit dem wohl
bedeutendsten Medium zur Kontaktaufnahme und -pflege mit der
Kundschaft im eBusiness aber eben auch des traditionellen Handels.
Die Autoren zeigen drei Varianten von Marktstrategien auf und machen
deutlich, in welcher Weise Cyber-Communites hierbei eingesetzt werden
können. Wie plant man eine Community und baut sie auf, welche
Tools werden gebraucht, wie wird die Gemeinschaft ausgebaut und was
kostet sie und wie finanziert man das alles - diese Fragen werden eingehend
beantwortet. Anhand von Fallbeispielen, wie www.webgrrls.de, www.baunetz.de oder
dem www.smartforum.de wird Wirkungsweise und der Nutzen für die Betreiber
demonstriert.
Das Buch ist stark auf den Businessbereich hin ausgerichtet. Wen das
nicht schreckt und wer einen fundierten Einblick in die Thematik sucht, findet
hier eine gute Basis. (tm)
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Geld verdienen mit virtuellen Gemeinschaften
Communities als Unternehmenstools
Für E-Commerce-Unternehmen scheinen Communities die Möglichkeit zu bieten, Kundenbindung und Kundenkontakt zu vertiefen. Leider ist alles ein wenig komplizierter.
Computer Reseller News - wiele@crn.de
Die vielleicht überraschendste Erkenntnis des Buches "www.cyber-communities.de" aus dem mi-Verlag besteht darin, dass ein Unternehmen den virtuellen Diskussionsgemeinschaften auch dann nicht entgeht, wenn es sich gar nicht damit befasst: Als im letzten Jahr der Internet-Provider Strato in Schwierigkeiten geriet, bildete sich ganz schnell eine Interessengemeinschaft seiner Kunden im Web. Die Autoren des mi-Buches zeigen deshalb nicht nur, wie ein Unternehmen oder auch eine nicht-kommerzielle Organisation selbst eine Community aufbauen und verwalten kann. Sie machen den Leser auch damit vertraut, welche Arten von virtuellen Diskussionsgruppen im Web bereits existieren und wie man darin eigene Interessen vertritt. Beispiele erfolgreicher Gemeinschaften illustrieren die Theorie.
Das Buch eignet sich für jeden, der sich irgendeinen Nutzen von Communities erhofft: Kontakt zum Kunden, ein eigenständiges Geschäftsmodell oder einfach ein effektives Austauschmedium zwischen Gleichgesinnten.
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Der Standard, Wien, 2.11.2000
CYBER-COMMUNITIES Das Phänomen der Gruppenbildung im Internet: Leute, die sich im wirklichen Leben noch nie gesehen haben, entdecken gemeinsame Interessen und diskutieren diese kollektiv mit Hilfe von Newsgroups, Gästebüchern, Messageboards, Mailinglisten und Chat-Foren. Solche Gemeinschaften entstehen oft spontan, können aber auch von Unternehmern bewusst aufgebaut werden. Das Anbieten von E-Business-Inhalten wie E-Commerce, oder E-Service in solchen Gemeinschaften führt zu einer Neudefinition von Geschäftsfeldern, die von Unternehmen rechtzeitig erkannt und beachtet werden müs-sen.
Die Buchautoren geben eine Einführung in virtuelle Gemeinschaften und schlagen Grundstrategien vor, die zum Markterfolg im Internet führen sollen, wobei der Schwerpunkt auf den sogenannten Cyber-Communities liegt. Ziel der empfohlenen Strategien ist das Hinzugewinnen von Neukunden und
eine optimalen Kundenbindung im Spannungsfeld einer E-Community.
Weiters bekommt man noch praktische Tipps zum Aufbau, Design und Betrieb von Community-Plattformen. Weniger für die Internet-Fun-Generation oder für Webdesigner, sondern primär für Unternehmensführer aller Branchen - vom Bauhaus bis zu den Webgrrls - ist dieses Buch auf jeden Fall einen Blick wert. (elm)
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RKW Bücherdienst, Ausgabe 8.2000
Internet-Communities lassen sich als Gemeinschaften von Menschen beschreiben, die ihre Ideen und Informationen über das Medium "Internet" austauschen. Merkmale solcher Communities sind z.B. Chat-Rooms und Foren, in denen die Teilnehmer kommunizieren. Solche Gemeinschaften entstehen oft spontan, aber sie können auch von Unternehmen bewusst aufgebaut werden, vor allem mit dem Ziel, Kunden zu gewinnen, ihre bestehenden Kunden an sich zu binden oder über die Community für Produkte und Leistungen zu werben und diese dann zu verkaufen.
Die Buchautoren von "www.cyber-communties.de" zeigen, was eine "virtual community" ist, wie Unternehmen solche gründen und zum Erfolg führen können. In zahlreichen Fallbeispielen erläutern sie, wie Communities entstehen, sich entwickeln und wachsen. Dabei stellen sie sowohl die Netzwerke im Bereich der "business-to-consumer" als auch die B2B-Seite dar. Abgerundet wird das Buch durch eine Vielzahl von Fallstudien und Kennzahlen. Ein Verzeichnis von interessanten Links zum Thema ergänzt dieses Praxisbuch, das zum Handwerkszeug eines jeden Netzwerkers gehören sollte, denn, so die Autoren, "Onhine-Communities" werden für einen wachsenden Personenkreis zu einem normalen Bestandteil des täglichen Lebens.
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